Hannover
Die heutige Freiherr-von-Fritsch-Kaserne wurde in den Jahren 1937 bis 1939 als Artilleriekaserne gebaut. Sie diente als Unterkunft für Flugabwehrkanoneneinheiten. Bei einem Luftangriff 1943 wurde ein Großteil der Unterkünfte zerstört.
Nach Kriegsende 1945 wurde die Kaserne im Volksmund als ehemalige „Fla-Kaserne“ bezeichnet. In ihr wohnten bis 15. Mai 1959 heimatlose Ausländer.
Im Juni 1960 verlegte das Artillerieregiment 1 mit Stab/Stabsbatterie und dem Feldartilleriebataillon 11 in die Kaserne, die am 22.09.1964 ihren Namen erhielt.
In den Jahren 1972/77 war hier auch das Versorgungs- bzw. Nachschubbataillon 1 stationiert. 1992 verlegte das Heeresmusikkorps 1 in die Kaserne.
Während der EXPO 2000 diente die Kaserne Einheiten der Polizei und des Bundesgrenzschutzes als Unterkünfte und wurde anschließend aufgegeben. Zur Zeit steht die Anlage leer. (QUELLE: mahnmale-aus-stein.de)

Zum Schutz vor Vandalen wurden sämtliche Fenster und Türen mit Stahlplatten verriegelt. Einzig die Wartungshallen der
Instandhaltung sind zugänglich. Da das Objekt äußerlich recht gut erhalten ist und eine Nachnutzung bisher nicht vorliegt, entsteht
hier der klassische "Geisterstadt"-Eindruck.